04. Mai 2015

Mein ehrenamtliches Engagement mit dem ÖDKH für Verbesserungen für elementare bis zu sekundäre Bildungseinrichtungen - und dort für alle Beteiligten: Kinder, PädagogInnen, MitarbeiterInnen, Eltern,… - zielt auf bildungs- und gesellschaftspolitische Reformen. Es ist unverständlich, warum immer noch alles Wissen sowie zahlreichste wissenschaftliche Erkenntnisse zur hohen Bedeutung der elementaren Bildung politisch ignoriert werden! Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist ein wichtiges Gesellschaftsthema. Das Recht des Kindes auf beste Bildungsbedingungen von Anfang an und an jedem Ort zählt zu wenig als Faktor für politische Handlungen in Österreich. Allein die immer noch enge Auffassung des Begriffes Bildung ist nicht mehr zeitgemäß! Bildung ist mehr als Wissenssammlung, Bildung bedeutet, dass sich jedes Kind nach seinen Fähigkeiten entwickeln kann und so das Erlernte für ein gelingendes Leben einsetzen kann. Bildung macht alle Facetten des Lebens aus, umfasst also auch soziale, kreative, talenteorientierte, sprachliche, usw. Komponenten. Bildung beginnt – spätestens – bei der Geburt. Elementare Bildungseinrichtungen sind ein wichtiger Teil am Bildungsweg des Kindes. Dafür braucht es massive Investitionen für verbesserte Rahmenbedingungen, Verantwortungsübernahme vom Bildungsministerium für den gesamten Bildungsbereich, eine gemeinsame Basisausbildung aller PädagogInnen aller Bildungseinrichtungen auf tertiärer Ebene sowie einen Bewusstseinswandel bei PolitikerInnen und eine stark engagierte Zivilgesellschaft! Für eine bildungsstarke Gesellschaft! Raphaela Keller, Vorsitzende des ÖDKH

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Bildungsbotschafter