21. Oktober 2014

„Wer lehrt, hat auch einmal studiert.“, heißt eine Beitragsserie des Universitätsmagazin uniview. 
Wer lehrt, war auch einmal Schülerin oder Schüler. Wenn ich heute vor Studierenden stehe, dann sicherlich nicht zuletzt deshalb, weil ich Lehrerinnen und Lehrer (Kindergarten, Volksschule, AHS, Universität) hatte, die Spaß am Unterrichten hatten, die ihr Fach liebten und mit Begeisterung unterrichteten und die über den Tellerrand der eigenen Disziplin blickten und immer wieder mit ihren SchülerInnen Themen neu entdeckten.

PädagogInnen müssen Freiheiten haben; Schwerpunkte zu setzen und damit meine ich  nicht nur im Klassenzimmer, wenn sie selbst unterrichten, sondern in ihrer eigenen Bildungslaufbahn.

Eine Bildungslaufbahn, die Kontinuität schafft vom Kindergarten, über die Schule bis hin zu Universität und darüber hinaus, braucht Systeme, die ineinander greifen, so dass die Ressourcen der Lehrenden,  der Studierenden und der SchülerInnen erkannt und optimal gefördert werden.
Für meine Kinder wünsche ich mir, dass unsere LehrerInnen ein Recht haben auf eine gute Ausbildung, die pädagogische Kompetenzen und Fachwissen vermittelt, die aber eben nicht außer Acht lässt, dass Freiheiten und persönliche Schwerpunktsetzung ein wesentlicher Teil inspirierender Lehre und Wissensvermittlung ist.
LehrerInnen und Eltern müssen gemeinsam für die notwendigen Veränderungen in unserem Bildungssystem einstehen. Ich wünsche mir klare Signale aus der Politik, die zeigen, dass die Qualität der Erziehung und Ausbildung unserer Kinder und künftiger PädagogInnen von unschätzbarem Wert ist. Deshalb unterstütze ich: Neustart Schule!

Mag. Marianne Windsperger

PädagogInnen müssen Freiheiten haben; Schwerpunkte zu setzen und damit meine ich  nicht nur im Klassenzimmer, wenn sie selbst unterrichten, sondern in ihrer eigenen Bildungslaufbahn.
Kategorie: 
Bildungsbotschafter