12. August 2015

Beim ersten Teil unserer Tour durch Österreich im Juni haben wir unter anderem mit Menschen gesprochen, die sich mehr Praxis und mehr „Alltagswissen“ im Unterricht wünschen. Denn laut eigenen Aussagen könnten sich Schülerinnen und Schüler beispielsweise zwar den Umfang der Erde ausrechnen, wüssten jedoch nach der Schulzeit nicht welchen Beruf sie in Zukunft ergreifen möchten oder wie man eine Steuererklärung ausfüllt.

Aus diesem Grund haben wir uns in den vergangenen zwei Wochen intensiv auf folgende Frage fokussiert: Wie kann Schule besser auf das Leben und den Beruf vorbereiten? Im Zuge dessen haben wir auch eine Umfrage zu dem Thema gestartet. Die vielen tollen Einsendungen haben uns begeistert und wir möchten aus der Fülle an großartigen Ideen nun einige Inputs zusammenfassen:

Besonders oft wurde der Wunsch nach mehr Berufsorientierung sowie nach mehr berufsrelevantem Wissen geäußert. Eine verstärkte Kooperation von Schulen und Unternehmen würde den Bogen von der Schule zur Praxis spannen. Sie würde Schülerinnen und Schülern auch die Berufswahl erleichtern. Der besseren Vorbereitung auf den Beruf würde weiters auch Englisch als Unterrichtssprache in anderen Fächern dienen.

Um Schülerinnen und Schüler bestmöglich auf das Leben vorzubereiten, müsse es mehr individuellen Raum für die Entfaltung von Talenten geben. Es brauche auch mehr Alltagswissen wie politische Bildung, Wissen rund um persönliche Finanzen und IT-Kompetenz. Außerdem sei auch mehr Fokus auf Soft Skills zu legen: Teamwork, Selbständigkeit, kritisches Denken sowie andere soziale Fähigkeiten müssten noch eine viel größere Rolle in der Schule spielen.

Neustart Schule dankt Euch für Euer Engagement und die zahlreichen Einsendungen. Gemeinsam haben wir das Ziel vor Augen unsere Wünsche und Anliegen durchzusetzen!

Aus der Vielfalt an Einsendungen haben möchten wir exemplarisch einige Zitate abbilden:   

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