25. Februar 2016

In den vergangen Wochen haben wir uns mit der Beziehung zwischen Bildungseinrichtungen und Wirtschaft beschäftigt. Welche Rolle „die Wirtschaft“ im Bildungsbereich spielen soll, ist eine umstrittene Frage. Einerseits klagt „die Wirtschaft" über ein mangelndes Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge unserer Kinder und Jugendliche und verlangt deshalb einen verstärkten "Wirtschaftsunterricht". Andererseits werden aber auch Stimmen laut, die vor der "Ökonomisierung" der Bildung warnen.

Klar ist, dass Schule nicht an der Realität der Lebens- und Arbeitswelt vorbei gehen darf sondern Begegnungsräume mit Leben und Beruf schafft. Laut einer Studie des World Economic Forum werden als Top-Skills 2020 im Berufsalltag u.a. Lösung komplexer Probleme, kritisches Denken, Kreativität und Führungskompetenz gefragt sein. Es braucht deshalb eine Schule, die Kinder und Jugendliche in ihrer  Persönlichkeitsbildung unterstützt, sodass diese in einer globalisierten und sich ständig verändernden Arbeits- und Lebensrealität die notwendige Resilienz haben, die damit miteinhergehenden Herausforderungen erfolgreich zu meistern.

Da uns ein konstruktiver Dialog mit unserer Community wichtig ist, haben wir vor zwei Wochen eine Umfrage zur Frage „Wie sieht eine gelingende Beziehung zwischen Bildungseinrichtungen und Wirtschaft aus?“ gestartet. Die untenstehende Grafik präsentiert die Ergebnisse.

Am Wichtigsten erachteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Umfrage bessere Praktikumsmöglichkeiten für Schülerinnen und Schüler sowie Projektarbeiten in Kooperation mit Unternehmen. Als weniger erstrebenswert wird Werbung an Schulen durch Unternehmen gesehen. Für eine strikte Trennung von Bildungseinrichtungen und Wirtschaft plädieren nur wenige Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Umfrage.

Wir danken für die rege Teilnahme!

 

 

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