Let’s get loud

Aus ÖDKH wird NeBÖ – Netzwerk elementare Bildung Österreich

ÖDKH – Österreichischer Berufsverband der Kindergarten- und HortpädagogInnen hat seit 17.10.2020 einen neuen Vorstand. Der Vorstand hat die Zielgruppe erweitert und möchte für alle in der Elementarpädagogik tätigen Berufsgruppen Anlaufstelle sein und österreichweite Allianzen fördern: Kindergarten- und Hortpädagogen*innen, Sonderkindergarten- und Sonderhortpädagogen*innen, Assistenzpersonal an elementarpädagogischen Bildungseinrichtungen, Kindergruppenbetreuer*innen und Tageseltern. Daher auch die Namensänderung in NeBÖ- Netzwerk elementare Bildung Österreich. Die Vorstandsmitglieder sind Personen aus der elementarpädagogischen Praxis und Lehrende in der Aus- und Weiterbildung der Elementarpädagogik, die ihre Funktionen ehrenamtlich ausführen. Vielleicht fragen Sie sich, warum uns die Vernetzung so wichtig ist und wie wir die Zielgruppen österreichweit zusammenbringen wollen?

Österreichweite Vernetzung aller Berufsgruppen in der Elementarpädagogik

Wir glauben, dass wir nur vereint Änderungen in den Rahmenbedingungen elementarer Bildung erreichen können, alle Berufsgruppen in der Elementarpädagogik österreichweit, weil in allen Bundesländern Bedarf an Optimierung in Struktur -Prozess -und Orientierungsqualität gegeben ist. Die Kontaktanbahnung ist mit allen Berufsgruppen und Initiativen erfolgt, erste gemeinsame Projekte auf Schiene, mit dem Ziel, den Berufsstand in der Öffentlichkeit professionell zu vertreten und einheitliche Qualitätsstandards für elementare Bildung zu erwirken. Die Bildungslaufbahn beginnt im Kindergarten/in der Kleinkindgruppe und hat Auswirkungen auf den weiteren Bildungsverlauf von Kindern, vergleichbar mit einem stabilen Fundament, auf das weiter aufgebaut werden kann.

Let’s get loud!

Ist unser Motto, in Anlehnung an ein Zitat der ersten Frauenministerin Johanna Dohnal: “Aus taktischen Gründen leise zu treten, hat sich noch immer als Fehler erwiesen.”

Elementaren Bildungs- und Betreuungseinrichtungen wird weniger Aufmerksamkeit, finanzielle Mittel und Wertschätzung entgegengebracht als den Schulen. Das hat mit dem Föderalismus und der Zuständigkeit der Länder zu tun, mit dem Zustand keine einheitliche Gewerkschaft zu haben und auch damit, dass die berufliche Tätigkeit von Elementarpädagogen*innen unrichtig dargestellt wird. Das Bildungsgeschehen in elementaren Bildungseinrichtungen zu planen, durchzuführen und zu reflektieren, Familien bezüglich der Entwicklung ihrer Kinder zu beraten und Kinder in ihrer lernsensibelsten Zeit zu begleiten, braucht eine professionelle Ausbildung und ist keine angeborene Fähigkeit.

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