27. April 2015

Wir brauchen Chancengerechtigkeit in unserem Schulsystem für alle Kinder und Jugendlichen – unabhängig von sozialem Background oder Herkunft: D.h. nicht auf die Defizite fokussieren, sondern negativer Bildungsvererbung vorbeugen, in dem wir die Talente und Fähigkeiten der jungen Menschen, wie z.B. Mehrsprachigkeit, gezielt fördern! Wir brauchen ein Klima in dem individuelle Fähigkeiten erkannt, wertgeschätzt und weiterentwickelt werden. Wir müssen gerade in der Großstadt in die Schule als zentralen Lern- und Begegnungsort investieren, in Menschen und in Strukturen. LehrerInnen brauchen Entlastung und Unterstützung durch SozialarbeiterInnen in der Begegnung mit Eltern. Die strukturelle Benachteiligung von Kindern wird sonst zur Hypothek für ein ganzes Land. Wir brauchen Schulen, die in ihrer Gebäudestruktur und Anlage für Lernende und Lehrende die besten Rahmenbedingungen bieten. Wenn wir jetzt nicht investieren, unser Engagement nicht verstärken, wird Österreich in naher Zukunft eine hohe Rechnung zu bezahlen haben. Dr.Georg Kraft-Kinz, Obmann „Verein Wirtschaft für Integration“, GD Stv. der Raiffeisenlandesbank Nö-Wien. (Fotocredit: RLB NÖ-Wien/Christandl)

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Bildungsbotschafter