14. April 2017

Die Digitale Bildungsgesellschaft hat das Ziel die Qualität des Lernens mit dem Einsatz von digitalen Technologien an den Bildungsinstitutionen zu verbessern und eine Zusammenarbeit mit Schulen & Institutionen im tertiären Sektor zu ermöglichen.

Aktives Lernen und eine technologische Chance

Beim Gedanken an LehrerInnen entsteht rasch das Bild von Menschen, die vor anderen in einem Klassenzimmer stehen und lehren. Die SchülerInnen werden in diesem Szenario zu Konsumenten und Konsumentinnen eines Lernangebots. Unsere traditionellen Schulbücher zementieren häufig diese Sicht, da sie das lehrerInnenzentrierte Lehren in vielen Fällen fördern. Unsere Bestrebungen konzentrieren sich sehr stark darauf, dass wir die aktive Beteiligung von SchülerInnen im Lernprozess fördern wollen, wie dies bspw. beim offenen Lernen passiert. In diesem Zusammenhang sehen wir sehr viele Möglichkeiten durch den Einsatz digitaler Technologien, weil sehr viel Raum für kreative Ausdrucksmöglichkeit besteht und zusätzlich eine Lernprozessbegleitung durch Lernmanagementsysteme möglich ist, die es LehrerInnen ermöglicht individuelle Bedürfnisse von SchülerInnen rasch zu erkennen und daraus pädagogisches Handeln abzuleiten.

Digitale Bildungsgesellschaft

Die Digitale Bildungsgesellschaft beschäftigt sich daher sehr stark mit der Thematik wie Lernprozesse mit Lernmanagementsystemen digital aufbereitet und begleitet werden können, und wie digitale Unterrichtsmaterialien optimal und breitflächig zum Einsatz kommen können, um das aktive Lernen und das kreative Erarbeiten von Problemlösungen in den Vordergrund zu stellen. Schulen, die digitale Technologien vermehrt im Alltag einsetzen möchten unterstützen wir auch ganz konkret durch die Schaffung eines Fortbildungsangebots, das sich an LehrerInnen und Eltern richtet um die wichtigen Stakeholder auf die Einführung digitaler Devices vorzubereiten.

Website: http://www.dibig.at

Präsident der Digitalen Bildungsgesellschaft: Mag. Robert Schrenk, Bakk.

Mag. Robert Schrenk studierte in Wien Wirtschaftspädagogik und Wirtschaftsinformatik. Neben seinem Engagement als Lehrer an den Hertha Firnberg Schulen für Wirtschaft und Tourismus ist er für das Bildungsministerium als Mitarbeiter des eEducation Austria Schulnetzwerks für den Bereich “Open Educational Resources” zuständig und koordiniert als Landeskoordinator die berufsbildenden eEducation-Schulen in Wien. An der Pädagogischen Hochschule Wien ist er für den Bereich “eLearning im berufsbildenden Schulwesen” zuständig und koordiniert die Onlinephasen des Bachelorstudiums “Facheinschlägige Studien ergänzende Studien”. Er unterstützt die Virtuelle Pädagogische Hochschule als Co-Moderator für Webinare und Online-Kursbauer, und doziert an der Fachhochschule Burgenland im Masterstudium Angewandtes Wissensmanagement.

 

Kategorie: 
Bildungsbotschafter